Lawinenradar

Das Lawinenradar bietet eine wirksame Technologie um Lawinen (auch Murgänge) zuverlässig zu erkennen. Traditionelle Sensoren erfordern eine Installation entlang des Lawinengrabens. In vielen Fällen ist die Installation nicht möglich und es ist unbekannt, wo genau sich eine Lawine lösen wird. Das Lawinenradar bietet entscheidende Vorteile und erkennt Massenbewegungen aus einer Distanz von bis zu 2 km.

  • Lawinen oder Murgänge bis zu einer Distanz von 2 km Reichweite erkennen
  • Ein Gebiet von bis zu 3’000’000 m² (3 km²) überwachen
  • Automatisches Auslösen von Alarm bei einem Niedergang
  • Unterschiedliche Lawinenzüge separieren und den Fluss präzise darstellen
  • All-Wetter Funktionalität (auch bei Regen, Nebel, Schnee)
  • Tag und Nacht Funktionalität
  • Kürzeste Installationszeit (wenige Stunden)
  • Kosteneffizient im Vergleich zu baulichen Massnahmen
  • Überwachung im Geopraevent online Datenportal, inkl. Darstellung auf interaktiver Landkarte
  • Integration mit Smartphone und Tablet
  • Kombinierbar mit weiteren Technologien und Alarm-Möglichkeiten

Das Lawinenradar eignet sich, um frühzeitig vor Lawinen zu warnen und Alarm auszulösen. So können Strassen, Bahnlinien oder auch Baustellen geschützt werden. Bei einem Lawinenniedergang werden Strassen und Bahnlinien innert Sekunden automatisch gesperrt und Personen im Gefahrengebiet zuverlässig alarmiert.

Das Lawinenradar wird des Weiteren bei künstlichen Lawinenauslösungen eingesetzt, um den Lawinenerfolg zu verifizieren. Dies ist insbesondere bei Dunkelheit oder schlechte Wetterbedingungen (Nebel, Schnee, Regen) ohne Radar schwer möglich. Die unterschiedlichen Anwendungen für Skigebiete und Bergbahnen sind hier dargestellt.

Kundenprojekte mit Lawinenradars:

Ein ähnliches Radarsystem kann auch zur Detektion von Steinschlag oder Murgängen und zur Detektion von Personen in gefährdeten Gebieten verwendet werden, z.B. im Zusammenhang mit künstlicher Lawinenauslösung.

  • Reichweite: bis zu 2 km
  • Fläche: bis zu 3 km²
  • Öffnungswinkel horizontal: 90°
  • Öffnungswinkel vertikal: 10°
  • Gewicht: 2.3 kg
  • Masse: 25 x 40 x 7 cm
  • Energieverbrauch: < 30 W
  • Energieversorgung: Stromnetz, Solarpanel, Brennstoffzelle
  • Software: Avalanche-Detection-Algorithm (Geopraevent-Entwicklung)

Ein Radar Modul mit kleinerer Reichweite und Überwachungsfläche ist ebenfalls erhältlich.

Folgende Technologien werden häufig mit dem Lawinenradar kombiniert:

Detektion eines Eisabbruchs: am Weissmies stürzen ca. 3500 m³ Eis ab und lösen eine Lawine aus. In der linken Bildhälfte die Aufnahmen der Kamera vor Ort, rechts die Echtzeit-Daten des Radars, projiziert auf ein digitales Höhenmodell. Der Abdeckungsbereich des Lawinenradars ist blau eingefärbt, das weisse Rechteck zeigt den ungefähren Kameraausschnitt. Im flacheren Bereich des Gletschers befindet sich die Lawine unterhalb der Radarabdeckung. 

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