Georadar (interferometrisches Radar)

Es ist eine Herausforderung in einer grossen, unbekannten Felswand die instabilen Zonen aus sicherer Entfernung zu bestimmen. Das interferometrische Radarsystem eignet sich für grossflächige Untersuchungen von unbekannten Fels- oder Gletscherinstabilitäten und liefert wertvolle Einsichten zu den instabilen Zonen.

  • Grossflächige Überwachung von Felswänden und Gletscher
  • Erkennen von schnellen Bewegungen und entsprechende Alarmierung
  • Erkennen von langfristigen Deformationen
  • Früherkennung von Gefahren wie Fels- und Gletscherabbrüche, inkl. Abschätzung des Abbruchvolumens
  • Reichweite bis zu 4 km, Fläche über 5 km²
  • Detektion von Bewegungen im sub-mm Bereich
  • Messung von 2-dimensionalen Bewegungsvektoren
  • Gebirgstauglich, Betrieb mit autonomer Stromversorgung
  • Installation in wenigen Stunden, ideal für temporäre Einsätze
  • Darstellung der Messwerte im online Datenportal

Das Georadar wird zur Überwachung von Felswänden und Gletscher eingesetzt. Es erkennt aus sicherer Distanz (bis zu 4 km) Bewegungen im sub-mm Bereich. Einerseits kann es schnelle Bewegungen erkennen und somit als Alarmierung eingesetzt werden, beispielsweise vor oder direkt nach einem Felssturzereignis. Andererseits können mit periodischen Messkampagnen von wenigen Tagen Dauer die langfristigen Deformationen erkannt werden. Dabei werden die verschiedenen Messperioden miteinander verglichen und Veränderungen in der Zwischenzeit können mit hoher Genauigkeit und detailierter Auflösung erkannt werden. Abbrüche können vorausgesehen und das Abbruchvolumen geschätzt werden.

Kundenprojekte mit Georadar:

  • Reichweite bis 4 km
  • Detektion von Deformationen im sub-mm Bereich, realistisch etwa 1mm
  • Auflösung 4mrad, d.h. ca. 4 m Pixelbreite in 1 km Distanz
  • Hochgebirgstauglich, Betrieb mit autonomer Stromversorgung
  • Messung von 2-dimensionale Bewegungsvektoren

Folgende Technologien werden häufig mit dem Georadar kombiniert:

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